Podcast-Interview ·

Mit drei Kindern im Expeditionsmobil durch Westafrika bis Südafrika

Fünf Menschen, ein Rhodesian Ridgeback und rund zwölf Quadratmeter Zuhause: Daniela und Christian sind mit ihren drei Söhnen Cedric, Bastian und Colin im Expeditionsmobil unterwegs. Ihr Ziel liegt am anderen Ende des afrikanischen Kontinents. Von Deutschland aus wollen sie auf dem Landweg bis nach Südafrika fahren.

Als wir mit ihnen sprechen, steht ihr Lkw mitten im Grünen in der Elfenbeinküste. Hinter ihnen liegen Marokko, Mauretanien, Senegal, Gambia und Guinea, vor ihnen noch Nigeria, Kamerun und die beiden Kongos. Eine Reise, die nach jahrelanger Planung klingt – tatsächlich blieben zwischen der endgültigen Entscheidung und der Abfahrt gerade einmal etwa drei Monate.

Im NomadKids Podcast sprechen wir mit Daniela und Christian über ihren Familienalltag unterwegs, Grenzübertritte und Visa, Schule im Lkw, einen 400-Liter-Wassertank und die Frage, warum Respekt auf dieser Route wichtig ist, Angst aber nicht die Reise bestimmen muss.

NomadKids direkt auf Spotify anhörenDer Player wird erst nach Zustimmung zu externen Medien geladen.

Eine Reise, die eigentlich für irgendwann gedacht war

Daniela und Christian hatten ihr Expeditionsmobil nicht ohne Grund so gebaut, dass man länger darin leben kann. Der große Plan gehörte trotzdem eher in die Kategorie „irgendwann“ – vielleicht im Ruhestand, wenn genug Zeit da ist.

Dann ergab sich unerwartet die Möglichkeit, die Reise mit Arbeitgebern und Schulen zu vereinbaren. Und plötzlich war dieses „irgendwann“ ziemlich konkret. Vor allem das Alter der Kinder spielte bei der Entscheidung eine Rolle: Der älteste Sohn war inzwischen 15. Wie viele gemeinsame Jahre würden noch bleiben, in denen alle fünf so eine Reise wirklich machen wollen?

Jetzt oder nie. Das ist eine einmalige Chance, das wirklich mit den Kindern mal zu machen.

Die Idee, bis ins südliche Afrika zu fahren, kam an Ostern 2025 auf. Ungefähr zu Pfingsten stand fest, dass die Reise tatsächlich stattfinden kann, im August ging es los. Impfungen, Medikamente, Technik, Ausrüstung – auf der To-do-Liste kamen gefühlt zwei neue Punkte hinzu, während einer abgehakt wurde.

Am Ende waren nicht alle Aufgaben erledigt. Losgefahren sind sie trotzdem. Dass das Fahrzeug bereits reiseerprobt war, half enorm: Die Familie war damit vorher unter anderem am Nordkap, auf Island und in Tunesien unterwegs gewesen.

Warum es ein Expeditionsmobil geworden ist

Für Christian waren zwei Punkte entscheidend: Autarkie und Geländegängigkeit. Die Familie liebt trockene, wüstenartige Landschaften und möchte auch dorthin fahren können, wo asphaltierte Straßen längst aufgehört haben.

Für Daniela musste dieses robuste Fahrzeug gleichzeitig ein Zuhause sein. Mit Backofen, warmem Wasser, Bad, Toilette, Kühlschrank und Gefrierfach. Nicht luxuriös im klassischen Sinn, aber so ausgestattet, dass fünf Menschen über Monate darin leben können.

Der Lkw hat einen 400-Liter-Wassertank und zwei Dieseltanks mit zusammen 650 Litern. Das klingt erst einmal gewaltig. Zu fünft plus Hund relativiert es sich schnell: Bei großer Hitze verbraucht die Familie etwa 50 Liter Wasser am Tag – inklusive Trinken, Kochen und kurzen Duschen. Je nach Klima reicht der Vorrat ungefähr ein bis zwei Wochen.

Auch beim Diesel geht es nicht nur um Reichweite. Preise und Kraftstoffqualität unterscheiden sich von Land zu Land. Mit großen Tanks kann die Familie dort auffüllen, wo Qualität und Preis passen, und manche Länder ohne Tankstopp durchqueren.

Familienalltag auf zwölf Quadratmetern

Langzeitreise klingt nach grenzenloser Freiheit. Der Alltag dieser Familie beginnt trotzdem meistens mit einem Wecker.

Nach dem gemeinsamen Frühstück stehen zunächst die Hauptfächer der Kinder an. Danach wird gefahren, eingekauft oder eine Pause eingelegt. Hund Kaino braucht Bewegung, am Abend erkundet die Familie die Umgebung, spielt ein Brettspiel oder kommt mit Menschen vor Ort ins Gespräch.

Der größte Unterschied zum Leben in Deutschland ist nicht die Landschaft vor dem Fenster, sondern die gemeinsame Zeit. Zu Hause trennte sich die Familie morgens in Schule und Arbeit. Unterwegs sind alle fast immer zusammen.

Das ist wunderschön – und manchmal anstrengend.

Also wir gehen uns auch auf die Nerven.

Die Konflikte entstehen selten an großen Fragen. Es geht darum, wer vorne im Führerhaus sitzen darf, wer gerade vor dem Waschbecken steht oder ob noch Licht brennen kann, obwohl der Jüngste schlafen möchte. Auf engem Raum gibt es kaum Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen.

Daniela und Christian haben deshalb gelernt, Kleinigkeiten direkt anzusprechen. Was die Eltern nicht betrifft, sollen die Kinder möglichst selbst klären. Wiederkehrende Streitpunkte bekommen klare Regeln, damit nicht jeden Abend dieselbe Diskussion beginnt.

Gleichzeitig beobachten sie, wie eng die Brüder zusammenwachsen. Ohne Fernseher, getrennte Hobbys und unterschiedliche Freundeskreise entstehen wieder Abende mit Monopoly, Catan oder anderen gemeinsamen Spielen. Zeit, die im deutschen Schul- und Arbeitsalltag oft fehlte.

Die Kinder haben bei der Reise mitentschieden

Cedric, Bastian und Colin waren beim Start 15, 13 und 10 Jahre alt. Für Daniela und Christian war klar, dass sie eine solche Entscheidung nicht über die Köpfe ihrer Kinder hinweg treffen können.

Wir fünf müssen alle fünf diese Reise machen wollen.

Jeder der drei Söhne stimmte für die Reise. Mehr noch: Die Kinder durften die Richtung mitbestimmen. Der erste Gedanke der Eltern war Asien, doch alle drei wünschten sich Afrika – vor allem wegen der Tierwelt im südlichen Afrika.

Natürlich vermissen sie ihre Großeltern, Freunde und ihren Sport. Die Eltern fragen deshalb regelmäßig nach, wie es ihnen geht und ob sich die Entscheidung noch richtig anfühlt. Zum Zeitpunkt des Gesprächs antworten alle drei weiterhin mit Ja.

Die Kinder sind offiziell von der Schule beurlaubt. Unterricht findet unterwegs trotzdem statt. Zu den klassischen Schulfächern kommt all das, was sich kaum aus Büchern vermitteln lässt: Sie durchqueren Wüsten, Steppen und immer grünere Landschaften, erleben muslimisch geprägte Regionen, hören verschiedene Sprachen und sehen, wie Menschen ohne fließendes Wasser oder Strom leben.

Für den jüngsten Sohn Colin wird die Reise besonders oft zum Biologieunterricht. Im Gambia River National Park sah die Familie freilebende Schimpansen. In Marokko setzte sich Colin nach einer Auskunft von ChatGPT 90 Minuten lang bewegungslos vor ein Loch im Wüstenboden. Die Familie lachte – bis in der Abenddämmerung tatsächlich eine Wüstenmaus herauskam.

Westafrika verändert den Blick auf den eigenen Alltag

Je weiter die Familie nach Süden fuhr, desto stärker veränderten sich Landschaft und Lebensbedingungen. Auf die trockenen Regionen Marokkos und Mauretaniens folgte immer dichteres Grün. In der Elfenbeinküste sahen sie Reisfelder und Mangobäume.

Gleichzeitig begegneten ihnen Armut, fehlende Wasserversorgung und kaum vorhandene Müllinfrastruktur. In Guinea erlebten sie, wie selbstverständlich Wasser aus Brunnen geholt und Wäsche im Fluss gewaschen wird. Für die Kinder bekam das abstrakte Wort „Armut“ dadurch eine konkrete Bedeutung.

Daniela und Christian versuchen, diese Eindrücke nicht vorschnell zu bewerten. Wo Familien darum kämpfen, genug zu essen zu haben, ist Müllentsorgung verständlicherweise nicht das dringendste Problem.

Sie sprechen mit ihren Kindern oft über ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn einer von ihnen zufällig in genau diesem Dorf geboren worden wäre?

Je weiter man sich davon entfernt und in immer ärmere Regionen kommt, umso mehr wird einem bewusst, wie privilegiert wir eigentlich sind.

Auch beim Einkaufen verändert sich der Maßstab. Was lokal wächst, gibt es oft frisch, gut und günstig am Straßenrand. Haferflocken, Milch, Nudeln und Reis finden sie ebenfalls. Käse oder Pesto dagegen manchmal über lange Zeit gar nicht. Daniela kocht deutlich mehr Eintöpfe als zu Hause – und die Kinder essen sie.

Grenzen, Visa und sehr viel Geduld

Eine Overland-Reise durch Afrika besteht nicht nur aus spektakulären Landschaften. Ein großer Teil der Planung dreht sich um Visa, Einreisebestimmungen und das Fahrzeug.

Daniela und Christian unterscheiden grob drei Varianten: visafreie Länder, online beantragte Visa und Visa, für die sie eine Botschaft aufsuchen müssen. „Online“ bedeutet dabei nicht automatisch, dass alles digital erledigt ist. Manchmal folgt auf den Antrag trotzdem ein Botschaftsbesuch oder das Abholen eines Aufklebers.

An der Grenze kommen Ausreise, Einreise und jeweils der Zoll fürs Fahrzeug zusammen. Obwohl viele Daten längst elektronisch vorliegen, werden sie häufig noch von Hand in große Bücher übertragen. Im Durchschnitt rechnet die Familie mit etwa zwei Stunden, einzelne Übergänge dauern deutlich länger.

Ihr wichtigstes Hilfsmittel ist nicht Ungeduld, sondern Gelassenheit. Und ein möglichst leerer Tagesplan.

Grenztage mit Familie entspannter planen

Plant für einen Grenzübertritt möglichst den ganzen Tag ein und kommt nicht erst kurz vor Schließung an. Haltet Reisepässe, Visa- und Fahrzeugdokumente griffbereit, rechnet mit mehreren Stationen und lasst im Tagesplan Luft. Zeitdruck macht handschriftliche Formulare nicht schneller – aber die Stimmung im Fahrzeug ziemlich sicher schlechter.

Bislang hat die Familie nach eigener Aussage an keiner Grenze wissentlich unrechtmäßige Gebühren bezahlt. Wenn ein Beamter nach dem Stempeln um etwas Geld fragte, sagten sie freundlich Nein. Das wurde akzeptiert.

Für die Einreise des Fahrzeugs nutzen sie seit Senegal ein Carnet de Passages. Bis zu einem gewissen Punkt wäre die Route auch mit temporären Einfuhrpapieren möglich, für Teile des südlichen Afrikas ist das Carnet nach ihrer Einschätzung jedoch zwingend. Deshalb nahmen sie es direkt aus Deutschland mit.

Route planen heißt auch, Länder auszulassen

Ursprünglich wollte die Familie weitgehend der westafrikanischen Küste folgen. Doch eine Route auf der Landkarte ist noch keine fahrbare Route.

Guinea-Bissau ließen sie wegen eines Putsches und geschlossener Grenzen aus. Sierra Leone und Liberia wären grundsätzlich bereisbar gewesen. Für fünf Personen hätten die Visa für beide Länder zusammen allerdings ungefähr 1.000 Euro gekostet. Weil sie dort vor allem auf der Durchreise gewesen wären, entschieden sie sich für den direkten Weg durch Guinea in die Elfenbeinküste.

Andere Alternativen schließen sie wegen der Sicherheitslage aus. Durch Mali oder Burkina Faso möchten sie nicht fahren. Für die kommenden Etappen durch Nigeria, Kamerun und die beiden Kongos planen sie, sich nach Möglichkeit mit anderen Overlandern zusammenzuschließen.

Daniela und Christian sprechen bewusst von Respekt, nicht von Angst. Bis zum Gespräch hatten sie keine Situation erlebt, in der sie sich durch andere Menschen ernsthaft bedroht fühlten. Kritischer waren eher einzelne Fahrsituationen im Gelände.

Angst muss man keine haben, so wie wir das bisher erlebt haben. Aber Respekt zu haben, ist sicher gut und richtig.

Das ist keine Garantie für die nächsten Etappen. Die Eltern tragen Verantwortung für drei Kinder und haben deshalb Zwischenszenarien überlegt: Wenn sich ein Abschnitt nicht richtig anfühlt, könnte Christian ihn allein mit Hund und Fahrzeug fahren, während Daniela und die Kinder die Strecke per Flugzeug überbrücken. Nicht stur an einem Plan festzuhalten, gehört für sie zur Sicherheit dazu.

Braucht man für diese Strecke wirklich Allrad?

Die überraschende Antwort von Christian lautet: vermutlich nicht zwingend – zumindest in der Trockenzeit.

Mit einem robusten Fahrzeug, ausreichend Bodenfreiheit und guten Reifen sei die Strecke nach seiner Einschätzung grundsätzlich auch ohne Allrad machbar. Die Familie traf unterwegs selbst Reisende, die genau das versuchen.

Allrad eröffnet aber die sprichwörtliche letzte Meile. In Marokko und Mauretanien konnten sie hinter Dünen fahren und einsame Stellplätze erreichen. In Guinea führte eine etwa 15 Kilometer lange Stichstraße zu abgelegenen Wasserfällen, die Christian ohne Allrad nicht gefahren wäre.

Der Unterschied liegt also weniger darin, ob man Südafrika erreichen kann, sondern welche Abzweigungen unterwegs möglich werden.

Was kostet die Reise im Expeditionsmobil?

Für ihre laufende Reise hat die Familie ein Budget von 100 Euro pro Tag angesetzt. Darin enthalten sind Diesel, Lebensmittel, Eintritte und die übrigen Ausgaben unterwegs. Zum Zeitpunkt des Interviews lag der Durchschnitt bei ungefähr 85 Euro am Tag. Noch ausstehende Visa könnten den Wert allerdings erhöhen.

Gerade die Visakosten hatten Daniela und Christian deutlich unterschätzt. Ursprünglich rechneten sie mit insgesamt 5.000 Euro – inzwischen erwarten sie, diese Summe klar zu überschreiten.

Das Expeditionsmobil selbst ist in diesem Tagesbudget natürlich nicht enthalten. Auf die Frage nach dem Kaufpreis antwortet Christian mit einem Vergleich: Ein solches Fahrzeug sei wie eine kleine Wohnung und koste auch ungefähr wie eine kleine Wohnung. Je nach Alter, Zustand, Eigenleistung und Ausstattung reicht die Spannweite von einem hohen fünfstelligen Betrag bis weit in den siebenstelligen Bereich.

Finanziert wird das Reisejahr aus Ersparnissen. Beide Eltern sind im Sabbatical und arbeiten unterwegs nicht. Deshalb hat die Reise ein definiertes Ende, danach wollen sie in ihre Berufe zurückkehren.

Hilfsbereitschaft statt der erwarteten Gefahr

Vor der Reise hatten auch Daniela und Christian Bilder von Kontrollen, Korruption und Unsicherheit im Kopf. Unterwegs lernten sie, vorsichtig zu bleiben, Menschen aber nicht automatisch schlechte Absichten zu unterstellen.

In Conakry hatten sie ein Apartment gebucht, das sich bei der Ankunft als nicht existent herausstellte. Mit einem großen Lkw in einer Stadt, in der Lkw nicht fahren durften, war das ein echtes Problem. Männer am Straßenrand bemerkten ihre Lage und vermittelten ihnen innerhalb kurzer Zeit einen Stellplatz im Hof einer Familie, die sie vorher nie gesehen hatte.

Aus dieser Hilfe entstand sogar ein neuer Kontakt: Der Sohn der Familie freundete sich mit den drei Jungs an, heute schreiben sie über WhatsApp.

Ähnlich eng ist die Gemeinschaft unter den Overlandern. Als die Bezahlung eines Visums nachts nicht funktionierte, boten Menschen, die Daniela und Christian noch nie persönlich getroffen hatten, an, das Geld für sie vorzustrecken. Umgekehrt wissen befreundete Reisende: Sollte ihr Fahrzeug liegen bleiben, würde die Familie ihre Route ändern und helfen.

Da gibt es eine unglaubliche Hilfsbereitschaft, und das ist unglaublich toll.

Urlaub ist diese Reise nicht

Für wen eignet sich ein solches Jahr? Daniela und Christian nennen zwei Voraussetzungen: Eine Familie sollte wissen, dass sie auf engem Raum miteinander klarkommt. Und sie sollte Reisen nicht mit reiner Erholung verwechseln.

Wer im Urlaub vor allem Liegestuhl, Pool und Ruhe sucht, wird mit langen Grenztagen, Fahrstrecken und ständig neuen Anforderungen vermutlich nicht glücklich. Wer entdecken, lernen und sich auf andere Lebensweisen einlassen möchte, bringt dagegen schon viel mit.

Das bedeutet nicht, leichtsinnig zu sein. Ihr eigener Grundoptimismus entstand erst unterwegs. Heute winken sie Menschen am Straßenrand offen zu – und erleben fast immer, dass zurückgelacht und zurückgewinkt wird.

Anders muss nicht schlechter sein. Manchmal bedeutet es eben, dass es im Supermarkt keinen Käse gibt, an der Tankstelle ein dickes Bündel Geldscheine gezählt werden muss und die schönste Mahlzeit aus warmem Brot, Spiegeleiern und frischen Tomaten besteht.

Was die Familie anderen Eltern mitgeben möchte

Vor ihren Kindern hörten Daniela und Christian oft, ungewöhnliche Reisen würden später nicht mehr möglich sein. Nach dem ersten Kind hieß es, mit mehreren Kindern werde es dann aber wirklich schwierig.

Ihre Erfahrung ist eine andere. Reisen mit Kindern brauchen mehr Organisation, mehr Zeit und manchmal mehr Geduld. Möglich ist trotzdem erstaunlich viel.

Schon vor der großen Afrika-Reise lief die Familie mit ihren Kindern zwei Wochen auf dem Jakobsweg: 280 Kilometer, ohne Gepäcktransport. Selbst der damals neunjährige Sohn trug, was für ihn möglich war. Danach wollten die Jungs irgendwann noch einmal los – am liebsten weiter.

Es geht erstaunlich viel mit Kindern, wenn man es einfach mal probiert.

Das ist vielleicht der wichtigste Gedanke dieser Folge. Nicht jede Familie muss im Expeditionsmobil durch Westafrika fahren. Aber Kinder müssen auch nicht automatisch der Grund sein, einen ungewöhnlichen Traum aufzugeben. Wenn alle beteiligt werden, Grenzen ernst genommen werden und ein Umkehren jederzeit erlaubt bleibt, kann aus „Das geht mit Kindern nicht“ ziemlich schnell ein gemeinsames Abenteuer werden.

Daniela, Christian und ihre Reise findet ihr auf Instagram unter @29point3.

Ihr könnt optionale Dienste einzeln erlauben. Die Auswahl lässt sich jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer ändern.